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Von Gummischweinen, dem richtigen Artikel und Limo

Eingereicht von c.wenzler am 23. Mär 2014 - 14:37 Uhr

cajon008Was haben Spezi, Fanta, Coca Cola und Mezzo Mix mit Rhythmen zu tun? Und heißt es „der“, „die“ oder „das Cajon“? Vor allem, spricht man das „Käitschn“ „Kahjohn“ „Kachonn“ richtig aus?

Der Schlagzeuglehrer Ulli Baral, der unter anderem auch die Los Trommlos Band leitet, kam am vergangenen Samstag aus Pforzheim nach Sachsenhausen, um den interessierten Lehrgangsteilnehmern aller Altersgruppen das Trommeln auf einer Cajon zu lehren.
Die Lockerheit, die dabei an den Tag gelegt wurde, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Um sich die einzelnen Teile eines Taktes (Viertelnoten, Achtelnoten, Achteltriolen, Sechzehntel) besser merken zu können und daraus einzelne Schlagfolgen bilden zu können, wurden Bilder von diversen Limos auf den Boden gelegt. Schon schnell hatte man gemeinsam den Groove raus und konnte ein gesamtes „großes“ Schlagzeug mit einer Cajon abbilden.

cajon07Dabei stellte man zwischendrin gemeinsam fest, dass durch den Ursprung von „el Cajon“ (die Kiste) eine direkte Übersetzung eigentlich „der Cajon“ heißen müsste. Weil sich das aber komisch anhört, behilft sich der Lehrgangsleiter mit dem schwäbischen „unbestimmten“ Artikel „de“, der immer passt. Oder verwendet einfach die Mehrzahl und schon ist man aus dem Schneider.

Weil irgendwann einfach die (ungeübten) Hände wehtun, hat auch dafür Ulli eine Lösung parat: Gemeinsam wurden händeschonende Gummischweine bespielt, auch blökende Schafe und sogar ein Furzkissen wurde eingesetzt, um den Musikstücken den richtigen Akzent zu verpassen.
Und so war man am Abend nach einem stärkenden Abendessen auch bestens gerüstet, um den von der Jugendkirche veranstalteten Jugendgottesdienst „Wer gibt den Takt an?“ mit mehreren Stücken begeistert, stolz und taktsicher mitgestalten und -begleiten zu können.

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Wie bei manch anderen Angeboten hatte die Jugendkirche auch hier ein Problem mit der Anmeldemoral. So war man letzte Woche mangels Anmeldungen noch drauf und dran, den Workshop abzusagen. Letztlich waren es nach großer Telefon- und Presseaktion dann doch über 20 Teilnehmer, die begeistert von Anfang bis zum Ende mit dabei waren. Es wäre schade, wenn vergleichbare Angebote die Mindestteilnehmerzahl nicht erreichen, die für eine wirtschaftliche und preislich attraktive Durchführung nötig sind. Daher möchte ich an dieser Stelle dicke Werbung dafür machen, sich zu weiteren Angeboten früh und bindend anzumelden – die Planungssicherheit steigt und Wiederholungen von Workshops werden so erst möglich.