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Jugendbüro

Freizeitreisebedingungen

Freizeiten

Schulungen

Jugendgottesdienste

 

 

 

Teilnahmebedingungen für Freizeiten

Liebe Freizeitteilnehmerin, lieber Freizeitteilnehmer, liebe Eltern

wir sind verpflichtet, unsere Freizeiten und Reisen auf der Grundlage der gültigen Gesetze anzubieten und durchzuführen. Für uns ist diese Verpflichtung kein Problem. Die Konsequenzen sind jedoch die nachstehenden „Reisebedingungen“, ohne die es leider nicht geht, um über die beiderseitigen Rechte und Pflichten in Kenntnis zu setzen. Bitte lesen sie deshalb aufmerksam die nachfolgenden Reisebedingungen durch. Soweit sie nach den gesetzlichen Bestimmungen wirksam einbezogen werden, werden diese Reisebedingungen Inhalt des mit Ihnen - nachstehend „TN“ (Teilnehmer/Teilnehmerin) genannt - und uns - nachstehend VA (Veranstalter) genannt - abzuschließenden Reisevertrages. Sie ergänzen insoweit die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a ff BGB über den Pauschalreisevertrag und der Informationsverordnung und füllen diese Vorschriften aus. Dieser Angebotskatalog ist eine Prospektgemeinschaft. Neben dem Amt für Evangelische Kinder- und Jugendarbeit bieten noch andere evangelische Jugendorganisationen / Veranstalter (VA) Freizeiten an. Deshalb können im Detail (insbesondere Anmeldegebühren und Rücktrittsbedingungen) voneinander abweichende Regelungen gelten. Auskünfte bei der jeweilig angegebenen Anschrift. Dort muss auch die schriftliche Anmeldung erfolgen.

Leitung

Bei unseren Freizeiten werden geschulte, ehrenamtliche Mitarbeiter-/innen zur pädagogischen Betreuung der TN eingesetzt. Diese Personen übernehmen für die Dauer der Freizeit die gesetzliche Aufsichtspflicht. Bei besonderer Missachtung der notwendigen Forderung ist die Leitung berechtigt, den/die TN auf eigene Kosten zurückzuschicken. (s. Punkt 8.1.2. der Reisebedingungen)

Zuschüsse

Bei Freizeiten, die mindestens sieben Tage dauern und in Europa stattfinden, kann für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren aus Familien mit geringem Einkommen ein Zuschuss aus Landesjugendplanmitteln (staatl. Zuschuss) beantragt werden. Antragsformulare können mit der Anmeldung angefordert werden. Wir beraten gerne. Möglicherweise haben Sie es aus der Presse entnommen: Der Gesetzgeber hat eine ab dem 1.7.94 geltende Verpflichtung für VA eingeführt, den Reisepreis des Kunden durch einen sogenannten Sicherungsschein abzusichern. Von dieser Verpflichtung ausgenommen sind VA, die Körperschaften des öffentlichen Rechts sind. Die Evang. Landeskirche in Baden ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und deshalb von der neuen gesetzlichen Verpflichtung befreit. Dasselbe gilt für Kirchenbezirke und Kirchengemeinden als Körperschaften des öffentlichen Rechts.

Reisebedingungen

1. Anmeldung/Vertragsabschluss:

1.1 Mit der Freizeitanmeldung, welche ausschließlich schriftlich mit dem vorgedruckten Anmeldeformular erfolgen muss, bietet der TN (soweit diese/dieser minderjährig ist, durch seine gesetzlichen Vertreter) dem VA den Abschluss eines Reisevertrages auf der Grundlage dieser Reisebedingungen verbindlich an.

1.2 Der Reisevertrag - bei Minderjährigen mit seinem gesetzlichen Vertreter - ist zustande gekommen, wenn die Anmeldung vom VA schriftlich bestätigt worden ist. Mündliche Nebenabreden sind unwirksam, so lange sie nicht von uns schriftlich bestätigt sind.

2. Leistungen:

2.1 Die Leistungsverpflichtung des VA ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit dem zum Zeitpunkt der Reise gütigen Prospekt und nach Maßgabe sämtlicher erhaltenen Hinweise und Erläuterungen, insbesondere der „Wichtigen Hinweise" im Freizeitprospekt, sowie eventueller ergänzender Infonationsbriefe für die einzelnen Freizeitangebote, die dem TN zur Verfügung gestellt wurden.

2.2 Ändernde oder ergänzende Vereinbarungen zu den im Freizeitprospekt beschriebenen Leistungen sowie zu den Reisebedingungen bedürfen einer ausdrücklichen Vereinbarung mit dem VA. Sie sollten aus Beweisgründen schriftlich getroffen werden.

3. Zahlungsbedingungen

3.1 Zu den nachfolgenden Zahlungsbedingungen beachten Sie unbedingt die Erläuterungen in den „Wichtigen Hinweisen“ Ziffer 8.

3.2 Nach Vertragsabschluss bei Erhalt der Reisebestätigung wird innerhalb von 14 Tagen eine Anzahlung fällig. Wird die Anzahlung nicht geleistet, so ist damit der Rücktritt vom Reisevertrag gegeben.

3.3 Der gesamte Reisepreis (Anzahlung und Restbetrag) spätestens 2 Wochen vor Reisebeginn, jedoch frühestens nach erfolgter Anmeldebestätigung, an den VA zu bezahlen, wenn feststeht, dass die Reise durchgeführt wird.

4. Änderungen der Reiseleistungen

Änderungen und Abweichungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die vom VA nicht wieder Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind, nicht zu einer wesentlichen Änderung der Reiseleistung führen und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährungsleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mangeln behaftet sind. Der VA ist verpflichtet, den TN über Leistungsänderungen und Leistungsabweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenfalls wird er dem TN einen kostenlosen Rücktritt anbieten.

5. Rücktritt der/des TN, Umbuchungen, Ersatzperson

5.1 Der/die TN kann bis Freizeitbeginn jederzeit vom Reisevertrag zurücktreten. Die Rücktrittserklärung soll schriftlich erfolgen. Stichtag ist der Eingang der Rücktrittserklärung beim VA.

5.2 Tritt der/die TN vom Reisevertrag zurück oder tritt er/sie ohne vom Reisevertrag zurückzutreten die Freizeit nicht an, steht dem VA eine Pauschale Entschädigung zu. Diese beträgt bei einem Rücktritt bis 43 Tage vor Reisebeginn 10%, zwischen dem 42. und 22. Tag vor Freizeitbeginn 20% des Reisepreises, vom 21. Tag bis 8.Tag vor Reisebeginn 50% des Reisepreises, vom 7. Tag bis zum Reisebeginn 60% des Reisepreises.

5.3 Der Nichtantritt der Reise ohne ausdrückliche Rücktrittserklärung gilt nicht als Rücktritt vom Reisevertrag. In diesem Falle bleibt der /die TN zur vollen Bezahlung des Reisepreises verpflichtet.

5.4 Bis zum Reisebeginn kann der TN verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Der VA kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme der gesetzlichen Vorschriften entgegen stehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der ursprüngliche TN dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis.

5.5 Lässt sich der TN durch eine geeignete Person vertreten, oder wird eine Umbuchung vorgenommen, wird eine Verwaltungsgebühr von € 25,-- pro Person erhoben.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der TN einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise wegen Krankheit oder aus anderen, nicht vom VA zu vertretenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht von Seiten des TN kein Anspruch auf anteilige Rückerstattung. Der VA bezahlt an den TN ersparte Aufwendungen zurück, sobald und soweit sie von den einzelnen Leistungsträgern tatsächlich an den VA zurückerstattet worden sind.

7. Mitwirkungspflicht, Ausschlussfrist

7.1 Der TN ist zur Beachtung der ihm in der Freizeitausschreibung und/oder den übersandten Reiseunterlagen, insbesondere dem Informationsbrief, enthaltenen Hinweise verpflichtet.

7.2 Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten.

7.3 Der Reisende ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich der örtlichen Reiseleitung zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Unterlässt es der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.

7.4 Der TN ist verpflichtet sämtliche Ansprüche, die im Zusammenhang mit dem Reisevertrag bzw. den vom VA erbrachten Leistungen stehen, innerhalb eines Monats nach den vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum gegenüber dem VA geltend zu machen.

7.5 Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt, so kann der TN den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigen, dem VA erkennbaren, Grund nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn der VA bzw. seine Beauftragten (FL, örtliche Agentur) eine ihnen vom TN bestimmte, angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe zu leisten.

8. Rücktritt und Kündigung durch den Veranstalter

8.1 Der VA kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen.

8.1.1 Bis 4 Wochen vor Reiseantritt bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl. Der VA ist verpflichtet, den TN unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzungen für die Nichtdurchführung der Reise zu unterrichten und ihm/ihr die Rücktrittserklärung zuzuleiten. Der TN erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Weitere Ansprüche bestehen nicht.

8.1.2 Ohne Einhaltung einer Frist, wenn der TN die Durchführung der Reise nachhaltig stört, oder wenn er/sie sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Kündigung des Reisevertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der VA, so behält er den Anspruch auf den Reisepreis. Mehrkosten für die Rückbeförderung des TN trägt dieser/diese selbst. Kündigt der VA muss er sich den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die es aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschl. der ihm von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

8.1.3 Ohne an eine Frist gebunden zu sein, wenn die Durchführung der Freizeit infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer, außergewöhnlicher Umstände (Krieg, Streik, Unruhen etc.) erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt ist.

9. Haftung

9.1 Die Haftung des VA ist bei Schäden, die nicht Körperschäden sind, auf den dreifachen Reisepreis beschränkt soweit ein Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder bei Schäden, die allein aufgrund des Verschulden eines Leistungsträgers (Busunternehmen, ausländischer Vertragspartner) des VA entstehen.

9.2 Der VA haftet nicht für Leistungsstörungen im Bereich von Fremdleistungen, die lediglich vermittelt werden und in der Reisebeschreibung ausdrücklich als solche gekennzeichnet werden.

10. Pass-, Visa-,  Zoll,  Devisen und Gesundheitsbestimmungen

10.1 Der VA ist verpflichtet, die Teilnehmer über Bestimmungen der Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften zu unterrichten, soweit sie ihm bekannt sind/oder bei üblicher Sorgfalt bekannt sein müssten. Ohne besondere Mitteilung an den Veranstalter wird dabei unterstellt, dass der Teilnehmer deutscher Staatsbürger ist und keine Besonderheiten (Doppel-Staatsbürgerschaft, Flüchtlingsausweis usw.) vorliegen. TN, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft haben, müssen rechtzeitig ein Visum für das jeweilige Reise- und Aufenthaltsland besorgen.  10.2 Soweit der VA seiner Hinweispflicht nachkommt, ist der TN zur Einhaltung dieser Bestimmungen verpflichtet.

10.3 Der VA haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, auch dann nicht, wenn die Beschaffung vom Veranstalter übernommen wird, es sei denn, dass die Verzögerung vom Veranstalter zu vertreten ist.

10.4 Angaben über gesundheitliche Einschränkungen der Teilnehmer/innen können nur berücksichtigt werden, wenn uns dies mit der Anmeldung schriftlich bekannt gegeben wird.

11. Verjährung, Datenschutz

11.1 Ansprüche des TN gegenüber dem VA, gleich aus welchem Rechtsgrund -jedoch mit Ausnahme der Ansprüche des TN aus unerlaubter Handlung- verjähren nach 6 Monaten ab dem vertraglich vorgesehenen Rückreisedatum. Dies gilt insbesondere auch für Ansprüche aus der Verletzung von vor- und nachvertraglichen Pflichten und Nebenpflichten aus dem Reisevertrag.

11.2 Die für die Verwaltung der Freizeiten benötigten Personendaten des TN werden mittels EDV erfasst und nur vom jeweiligen Veranstalter verwendet und nicht weitergegeben.

Antrag zur Gewährung eines Zuschusses zur Teilnahme an einer Jugenderholungsmaßnahme für finanziell schwächer Gestellte (Sozialzuschuss)

*****    Beispiel zur Ermittlung der Antragsberechtigung    *****
Berechtigungsgrundlage:    Grundbetrag                € 520,--
zuzügl. pro Haushaltsmitglied    € 260,--

Beispiel: 2 Eltern und 2 Kinder
Grundbetrag    € 520,--
4 Personen x  260,--    € 1.040,--
insgesamt    € 1.560,--

Das Gesamteinkommen dieses Haushalts darf  1.560,-- €  nicht übersteigen.