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Ten Sing Konzert 2013

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Bettingen. Im Rahmen des Jubiläumskonzertes "25 Jahre Ten-Sing-Gruppe des CVJM Wertheim" in Bettingen wurde der Leiter der Gruppe, Gunter Götzelmann, mit der Goldenen Weltbundnadel des CVJM (Christlicher Verein junger Menschen) geehrt.

Vor dem letzten Song der Gruppe beim Konzert erschien Matthias Büchle, der Generalsekretär des CVJM Baden, auf der Bühne mit den Worten: "Im Himmel wird heute ein Fest gefeiert, denn hier in Bettingen ist Leben, wie es sich Gott gedacht hat." Junge Leute denken über ihre Lebensfragen nach und bringen ihre Gaben ein. "Was euch noch fehlt, ist eine Fahne." Matthias Büchle überreichte an die Gruppe eine CVJM-Fahne zum Jubiläum.
Entstehung

Margarete Pailer, stellvertretende Vorsitzende des CVJM Baden, übernahm die Laudatio für den Leiter der Ten-Sing-Gruppe, Gunter Götzelmann. Sie erinnerte an die Entstehung vor 25 Jahren in Folge einer missionarischen Jugendwoche.

Die Verantwortlichen hätten damals um das kreative, musische und künstlerische Potenzial der Jugendlichen gewusst und hatten die Vision, diese in den jährlichen Projekten zum Vorschein kommen zu lassen. Hermann Traub, der damalige Generalsekretär, der bereits verstorben ist, habe die Anfänge begleitet.

Dieses Konzert sei Anlass, um nun Gunter Götzelmann für seinen langjährigen Dienst im CVJM "Danke" zu sagen, so Margarete Pailer. Er habe jedes Jahr neue kreative Künstler bei Ten Sing aufgenommen. Es seien "rohe Diamanten, die ihren Glanz nach und nach entfalten."

Gunter Götzelmann müsse aber auch jedes Jahr bewährte Ten Singer loslassen, weil Beruf und Studium die jungen Leute an einen anderen Ort bringen.

"Tausend Dinge werden jedes Jahr von dir und deiner Frau für Ten Sing bedacht, beachtet und umgesetzt," so die Vertreterin des CVJM Baden in ihrer Laudatio. Margarete Pailer dankte Beate Götzelmann für die Leitung des Bibelkreises für Ten Singer.

Mehr als 1000 Abende habe sich Gunter Götzelmann in all diesen Jahren für Ten Sing eingesetzt. Er sei einfach jeden Mittwoch da, nehme sich zurück, um den Jugendlichen Platz und Gelegenheit zu geben, ihre Gaben zu entfalten. Er sehe das Potenzial des Einzelnen und habe auch die ganze Gruppe im Blick.
Legendäre Geduld

Gunter Götzelmann sei offen für Neues und lasse auch eine "Spinnerei" ausprobieren. "Deine Geduld mit den Jugendlichen ist legendär," so Pailer.

Sie zitierte Stimmen der Jugendlichen, die ihren Leiter als toleranten und großzügigen Lebensbegleiter beschrieben.

Margarete Pailer weiter: "Als Ausdruck unserer großen Dankbarkeit überreichen wir heute im Namen des Landesverbandes Baden und des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland die seltene Auszeichnung, das Goldene Weltbundabzeichen, das offizielle Ehrenzeichen des weltweiten CVJM, der 45 Millionen Mitglieder umfasst, für die langjährigen, treuen Dienste im CVJM an Gunter Götzelmann." rw
© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 19.11.2013

  Bettingen. Das Jubiläumskonzert zum 25-jährigen Bestehen der Ten-Sing-Gruppe des CVJM Wertheim begeisterte hunderte von Besuchern am Samstagabend in der Mainwiesenhalle in Bettingen. Junge Leute zeigten in einer über dreistündigen Show voller Lebensfreude, was sie in Sachen Jugendkulturarbeit zu bieten haben. Denn ein Höhepunkt jagte den anderen an diesem unvergesslichen Abend.
"Reife Leistung"

Als "eine reife Leistung" bezeichnete Ortspfarrer Moritz Martiny in seiner Begrüßung die Tatsache, dass die Ten-Sing-Gruppe nun schon so viele Jahre jeden Herbst eine neue Show auf die Bühne stellt. "In der heutigen Jugendarbeit sind 25 Jahre eine Ewigkeit, und viele Generationen von Jugendlichen haben hier schon mitgemacht und sich ausprobiert," unterstrich Pfarrer Martiny. "Die Ten-Sing-Gruppe leistet einen wichtigen und spannenden Beitrag in der Evangelischen Jugend," so der Bezirksjugendpfarrer, der es gut findet, "dass sich die Gruppe wöchentlich hier im Gemeindehaus trifft, um spannende Dinge zu erleben."

Aus allen Ecken der Halle stürmten dann die ehemaligen Ten Singer mit ihren Taschenlampen auf die Bühne und zeigten dem Publikum, was "damals alles abging." In Sketchen schwelgte man mit alten Fotoalben in Erinnerungen und erzählte, was man bei Ten Sing so gelernt habe. So könne man hier Hemmungen abbauen, sicherer werden und durch die Leitung von Workshops soziale Verantwortung übernehmen. Einige bekamen durch die Andachten einen neuen Zugang zum Glauben.

Die Band und das Singen fanden die meisten cool, und so erinnerten die Oldies musikalisch mit den Songs "Summer of 69", "Altes Fieber", "Awesome God" und "In the Light" an frühere Zeiten. Manchmal sei es auch chaotisch gewesen, hieß es, "doch der Gunter versuchte immer, das Chaos zu bändigen. Zum Glück gibt's den Gunter!" Dem stimmte auch das Publikum mit viel Beifall zu. Das Vorprogramm machte den "Oldies" sichtlich Spaß, und sie übergaben mit sportlicher Geste die Bühne an die heutige Gruppe.
Fünf Szenen

Diese stieg sofort mit den Songs "It's my Life" und "Titanium" in ihr Programm "Endzeit" ein. Wie ein roter Faden zog sich das selbst verfasste Theaterstück in fünf Szenen durch den Abend.

Kurz zum Inhalt: Ein Professor hatte "die Lebensformel" entdeckt und behauptet, er könne mit entsprechenden Angaben den Todestag eines Menschen berechnen. Stefanie, eine Studentin, wollte es unbedingt wissen und erfuhr, dass sie nur noch 87 Tage zu leben habe. Sie wollte nun nur noch verrückte Sachen machen, konnte ihre Freundinnen jedoch davon nicht überzeugen. In Las Vegas besuchte sie ein Spielcasino, traf neue Freunde, geriet in eine Drogenszene, landete im Krankenhaus und musste feststellen, dass die neuen Freunde jetzt keine Zeit mehr für sie hatten. Als ihre Mitstudentinnen sie in der Klinik besuchten, lief der Countdown. Dies war auch auf der großen Leinwand eindrucksvoll sichtbar. Ihr Herzschlag wurde leiser, hörte auf und fing dann wieder an.

Nun konnten sich die Besucher selbst ihre Gedanken dazu machen. Zwischen den Szenen dominierte der Chor mit seinen Solisten und brachte Hits wie "Hero of War", "Back to Prom", "The Kids Aren't Alright", "Mexico", "Schall und Rauch" oder "Payphone" auf die Bühne. Wie bei Ten Sing üblich, konnten sich alle, die wollten, als Solisten ausprobieren oder zu zweit zeigen, was sie gesanglich zu bieten hatten. Der selbst choreografierte "Cup Song" fand viel Beifall.

Bei der Clapping-Show ging man neue Wege und schuf eine gewisse Dynamik zwischen zwei rivalisierenden Gangs.

In origineller Kleidung wartete die Band mit Popliedern der letzten Jahrzehnte auf und heizte so richtig ein. Die Ex-Ten Singer konnten sich nicht mehr auf ihren Plätzen halten und tanzten vor der Bühne.

Eine fetzige Tanzeinlage durfte im Programm nicht fehlen. Chor und Solisten erfreuten das Publikum mit weiteren Hits wie "Night on Fire" "Your Love Never Fails", "Scars" oder "Rockstar".

Vor dem letzten Lied gab es eine besondere Ehrung vom CVJM-Landesverband Baden für den Leiter der Gruppe, Gunter Götzelmann (siehe weiteren Bericht).

Mit dem Song "Some Nights," einer Zugabe und viel Beifall endete ein besonderes Konzert, das am kommenden Samstag nochmals in Mosbach aufgeführt wird.

rw
© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 19.11.2013